Neugier und Lebendigkeit sind die Grundbedingungen meines Seins. Ich arbeite mit den Händen, immer dem Material unterworfen.
Meine künstlerische Arbeit lässt sich rückblickend in verschiedene Phasen unterteilen, in denen ich immer wieder andere Ausdrucksmöglichkeiten, eine neue Form gefunden habe. Es waren immer neue Techniken, die ich für mich entdeckt habe, die sich dann nacheinander, durch-einander entwickelt und weiterentwickelt haben.
Auf der Suche nach künstlerischer, persönlicher Erweiterung begann ich nach dem Studium des Handwerks mit dem Zeichnen. Und so, wie sich meine Wahrnehmung entwickelte, weiterentwickelte, kam ich zur Malerei und habe schließlich Kunst studiert.
Seitdem liegt für mich die Kraft im Wechselspiel von Schmuck und Malerei und ihren jeweiligen Interpretationsmöglichkeiten. Ich brauche es, die Realitäten zu switchen, lebe mit dieser Balance zwischen dem Widerstand des Materials beim Schmuck und der Widerstandslosigkeit in der Malerei.
Bei allem, was ich mache, geht es um die Verformung des Materials. Ich versuche das Material – auch beim Schmuck – in Auflösung, in andere Strukturen zu bringen, ich will, dass es schwingt...
Für mich sind Schmuck und Malerei zwar unabhängig und doch bedingen sie sich in meinem Leben.

